Mit Schleichwerbung und product placement kommt man zwar auch ins Fernsehen, es geht aber noch viel einfacher: mit einem eigenen Fernsehsender! Auf dieses Konzept setzt der Autohersteller Audi mit seinem Programm Audi TV, das im Internet unter der Adresse www.audi.de/tv zu sehen ist. "Audi tv beleuchtet die Welt der vier Ringe aus außergewöhnlicher Perspektive und lässt die Zuschauer an unserer vielfältigen Marke teilhaben", beschreibt Ralph Weyler, Vorstand Marketing und Vertrieb, den Charakter von Audi tv. (Zitat aus Markenpost.de)
Lesen Sie mehr dazu im Bericht "Automobilhersteller startet Fernsehsender im Internet" auf der Seite von Markenpost.de
23.5.07
Vorsprung durch Fernsehen
9.5.07
Wir schlagen Alarm und die Hände über dem Kopf zusammen
Der in Konstanz erscheinende Südkurier beruft sich in seiner Internet-Ausgabe auf eine Aussage des irischen Bildungsministeriums, wonach in Irland die Jugend verblöde. Das Ministerium hatte 37000 Abschlussarbeiten 15- bis 16-jähriger Schüler untersucht, einen abgehackten, hölzernen Schreibstil festgestellt und als Ursache das häufige Tippen von SMS ausgemacht. So weit, so gut. Noch besser zum Thema Sprachkritik passt allerdings der erste Satz aus dem Südkurier-Bericht: „Das Schreiben von SMS verrohe die Sprache ihrer Jugend, schlug dieser Tage das irische Bildungsministerium Alarm.“ Seit wann, bitte schön, ist Alarm schlagen ein Synonym für sagen, berichten oder erläutern?
Hier der vollständige Südkurier-Bericht
SÜDKURIER, Tageszeitung für den Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein
3.5.07
Wie Sprache entstanden sein könnte: von der Hand in den Mund
Erst war der Affe da, dann der Mensch. Kein Wunder also, dass die Wissenschaft bislang angenommen hat, die menschliche Sprache habe ihren Ursprung in den Lautäußerungen der Menschenaffen. Neuere Forschungen stützen eine andere Theorie: Demnach hat sich die menschliche Sprache aus den Gesten der Menschenaffen entwickelt.
Lesen Sie mehr dazu im Bericht der Berliner Zeitung
26.4.07
Wie sich Sprache anfühlt
Was verbinden Sie mit dem Wort "Zahnarzt"? Vermutlich kein allzu angenehmes Gefühl. Wörter haben neben ihrer eigentlichen Bedeutung auch eine subjektive Nebenbedeutung, die bewusste oder unbewusste Gefhüle verursacht. Tobias Schröder, Diplom-Psychologe an der Berliner Humboldt-Universität, geht in seiner Forschungsarbeit den Auswirkungen gefühlter Sprache auf den Grund. Gemeinsam mit der Indiana University arbeitet er in seiner Dissertation an dem ersten deutschen Lexikon der gefühlten Sprache.
Lesen Sie mehr dazu im Bericht der Berliner Zeitung
20.4.07
Auf den Kontext kommt es an!
Auch wenn nicht immer alles ausgesprochen wird, funktioniert die Kommunikation meistens ziemlich gut. Das meint der Linguist Klaus von Heusinger in einem Beitrag der Stuttgarter Zeitung. Und warum ist das so? Ganz einfach: Auf den Kontext kommt es an! Wer das Wort VOLLZUG an der Haltestelle der S-Bahn oder an der Gefängnismauer liest, weiß sofort, was gemeint ist.
Mehr dazu im Beitrag der Stuttgarter Zeitung.
15.4.07
Hemmschwelle vor dem Schreiben sinkt
Ohne Abkürzungen läuft nichts mehr in der Welt von SMS und E-Mail. Sprachkritiker wenden sich mit Grausen ab. Andererseits: Schreiben kommt wieder in Mode. Die Hemmschwelle, sich schriftlich mitzuteilen, sinkt. Gleichzeitig sinkt aber auch der Respekt vor der geschriebenen Sprache. Joachim Knape vom Rhetorikinstut der Universität Tübingen berichtete über diese Entwicklungen bei der Eröffnung der Salzburger Rhetorik-Gespräche.
Mehr im Beitrag von ORF.at