Nicht nur in der Außendarstellung, auch bei der Kommunikation innerhalb von Unternehmen kommt es auf die richtige Wortwahl an. Wie Vorgesetzte und Mitarbeiter miteinander und übereinander reden, wirkt sich positiv oder negativ auf Betriebsklima und Motivation aus. Manchmal kommt beides zusammen. Ein Beispiel aus dem wirklichen Leben: 9.10 Uhr Anruf im Chefsekretariat eines international tätigen Unternehmens zwischen Stuttgart und Bodensee zwecks Terminvereinbarung. Beim ersten Versuch "please hold the line", mindestens zehnmal. Der zweite Anruf, wenige Minuten später, landet in der Telefonzentrale. Mein Wunsch, mich bitte mit dem Sekretariat zu verbinden, wurde eindeutig beantwortet: "Da ist jetzt niemand da, die haben Vesperpause." Wohl bekomm's!
Mehr über die richtigen Worte und ihre Wirkung schreibt die Marketing-Fachfrau Anne M. Schüller HIER in einem Beitrag für "perspektive mittelstand".
20.6.08
Kommunikation in Unternehmen: Was die richtigen Worte bewirken können
17.6.08
Die Empfehlung macht's: Wie Sie Geschäfte jenseits von Zufällen abschließen
Wenn Sie erst einmal wissen, wie Sie kontinuierlich "weiter empfohlen" werden, wie Sie scheinbar mühelos die Kommunikations-Gruppen Ihrer Kunden erobern und wie Sie ein professionelles Empfehlungsgespräch führen, dann werden Sie Geschäfte jenseits von Zufällen abschließen. Der Schlüssel zum Erfolg heißt Empfehlungsmarketing. Wertvolles Insider-Wissen vermittelt der Verkaufs- und Akquise-Experte Michael Langheinrich in kleinem Kreis bei einem exklusiven Experten-Frühstück am Freitag, 25. Juli, ab 10 Uhr im Maritim-Hotel in Ulm. Da die Teilnehmerzahl streng begrenzt ist, melden Sie sich am besten noch heute an!
Ihr Anmeldeformular zum Drucken (PDF)
Online-Studie zum Thema (PDF)
Publizistische Qualität im Netz mit Lücken
Acht Internetangebote dürfen sich mit einem Preis schmücken, der sich Grimme Online Award nennt. Das allein wäre angesichts der Flut von Preisen und Auszeichnungen kaum der Wert, hätte nicht die Jury bemängelt, dass "Web-Reportagen" im Netz eher selten seien. Wen wundert's, werden doch klassische Reportagen in Zeitungen und Zeitschriften auch immer mehr zur Ausnahme. Mehr über den Grimme Online Preis lesen Sie HIER im Manager Magazin!
31.3.08
Wenn alle mitreden: Sinn und Unsinn einer Befragung
Warum nicht das Volk befragen, wenn ein Name für ein neues Produkt gesucht wird? Gesagt, getan. Und als Ergebnis der Kampagne „Alfa naming“ schien der Name „Furiosa“ für die neue Rennsemmel im Kleinwagenformat aus dem Hause Alfa Romeo festzustehen. Hört sich irgendwie schnell an, ein bisschen italienisch, aber auch ein wenig nach „dicke Backen“. Der Weg ist nicht mehr weit zu den Kunstnamen wie „Touran“, „Tiguan“ oder „Sharan“, die es nicht schaffen, den Pampers-Mobilen aus Wolfsburg ein frisches oder gar sportliches Image zu verschaffen. Zum Glück haben die Verantwortlichen bei Alfa Romeo jetzt eine Vollbremsung hingelegt und sich auf die Markentradition besonnen: Der neue Sportflitzer im Kleinformat, eine Art „8C Competizione“ für Normalverdiener, hört auf den Namen „Mi.To“, die Abkürzung für Mailand und Turin. Kurz, knapp knackig oder „al dente“, wie der Italiener sagen würde.
10.3.08
Aus dem Wörterbuch der Illiteraten (3): innovativ
Mein Bäcker streut neuerdings Kürbiskerne auf seine Brezeln und findet das bestimmt ganz toll. Wäre er nicht mein Bäcker, sondern in der IT-Branche tätig, würde er seine Vogelfutter-Brezel bestimmt als innovativ bezeichnen. Halbwüchsige Jungs, die ihre Mütze falsch herum aufsetzen, finden das – Sie ahnen es schon – innovativ. Wenn selbst der Koch im Landgasthof die Sauce zum Fisch aufschäumt, findet er das ebenfalls innovativ, obwohl es in Wirklichkeit nur albern ist. Kaum ein Wort hat so schnell seinen Reiz und seine Bedeutung verloren wie „innovativ“. Und das ist gut so! Verwandte Wörter heißen „kreativ“ – auch heute noch ein offenbar unvermeidliches Muss auf Websites von Werbeagenturen – und „solutions“, womit wir wieder bei der IT-Branche sind.
18.2.08
Aus dem Wörterbuch der Illiteraten (2): toppen
Eines ist sicherer als Schwarzgeld in Liechtenstein: Auf jede außergewöhnliche Leistung eines Sportlers folgt die geradezu zwanghafte Frage des Reporters: „Kann man das noch toppen?“ Selbst der Duden hat seiner 24. Auflage das Modewort der Töpperwiens und Steinbrechers einverleibt. Vermutlich handelt es sich bei den atemlosen Mikrofonhaltern um verhinderte Leichtmatrosen, denn die Seemannssprache bezeichnet mit toppen das Ziehen – meistens eines Segels – zur Mastspitze. Anders gesagt: Wer toppt, treibt etwas auf die Spitze. Weitläufig verwandt mit toppen: vor Ort (Bergmannssprache).